1.
Die Schöpfung
Am Anfang schuf Gott Himmel
und Erde, die ganze Welt. Er befahl und durch sein Wort wurde alles ins Dasein
gerufen.Tiere, Bäume, Berge, Flüsse, Himmel, Sterne, Mond und Sonne wurden von
Gott erschaffen.
Zuletzt schuf Gott den
Menschen nach seinem Bild, er schuf Mann und Frau. Den Mann (Adam) formte er aus Erde und blies
ihm den Lebenshauch ein. Aus der Rippe des Mannes machte Gott die Frau (Eva),
eine Gehilfin für ihn. Die beiden waren nackt, aber sie schämten sich nicht.
Gott betrachtete alles, was er geschaffen hatte, und er hatte Freude daran:
alles war sehr gut. Gottes Schöpfungswerk war vollendet und er ruhte von seiner
Arbeit.
Gott legte einen Garten an mit prächtigen Bäumen, und ihre Früchte schmeckten gut. Dorthin brachte er die Menschen. Er übertrug ihnen die Aufgabe, den Garten zu pflegen und zu schützen. Adam und Eva durften von allen Bäumen im Garten essen, nur nicht von dem Baum dessen Früchte Wissen geben, das von Gott unabhängig macht. „Sonst müßt ihr sterben,“ sagte Gott.
2.
Der Sündenfall
Der
Mensch sündigt – löst sich von Gott ab
Die Schlange war listiger als alle Tiere, die
Gott der Herr gemacht hatte. Sie fragte Eva: „Hat Gott wirklich gesagt; ihr
dürft die Früchte von den Bäumen im Garten nicht essen?“
„Natürlich dürfen wir sie essen,“ erwiderte Eva, “nur nicht die Früchte von dem Baum in der Mitte des Gartens. Gott hat gesagt: Eßt nicht davon, sonst müßt ihr sterben!“
„Glaubt doch das nicht,“ sagte die Schlange, „ihr werdet nicht sterben, ihr werdet alles wissen, genau wie Gott. Dann könnt ihr euer Leben selbst in die Hand nehmen.“
Eva sah den Baum an, die Früchte sahen verlockend aus, und man sollte auch noch klug davon werden! Sie pflückte eine Frucht vom Baum und aß. Sie gab ihrem Mann auch davon, und auch er aß. Da gingen den beiden die Augen auf. Es wurde ihnen bewußt, dass sie nackt waren. Deshalb flochten sie sich aus Feigenblättern einen Lendenschurz.
Sie bekamen Angst und versteckten sich, weil sie nackt waren. Aber Gott rief: „Adam, wo bist du? Wer hat dir gesagt, dass du nackt bist? Hast du von dem verbotenen Baum gegessen?“ Da schob Adam die Schuld auf die Frau, und die Frau sagte: „Die Schlange verführte mich.“ Gott sprach zur Schlange: „Weil du das getan hast, seist du verflucht.“
Adam und Eva überschritten die Grenze, die Gott ihnen gesetzt hatte und ihr kindliches Vertrauen und schlichter Gehorsam zu Gott zerbrach. Die Vertreibung aus dem Garten und Mühsal im weiteren Leben waren die Folgen ihrer Sünde. Durch Ungehorsam und Abfall kamen Sünde und Tod in der ganzen Welt zur Herrschaft, sie gingen von Adam auf alle Menschen und die Schöpfung über. Aber Gott verhiess einen kommenden Erlöser.
3.
Kain und Abel
Adam und Eva brachten einen Sohn zur Welt,
den sie Kain nannten. Später wurde der zweite Sohn, Abel, geboren. Kain wurde
ein Ackerbauer und Abel ein Schafhirt. Einmal brachte Kain vom Ernteertrag Gott
ein Opfer. Abel nahm eines von den erstgeborenen Lämmern seiner Herde,
schlachtete es und brachte es Gott als Opfer dar. Gott blickte freundlich auf
Abel und sein Opfer, aber Kain und sein Opfer schaute er nicht an. Darüber
wurde Kain sehr zornig.
Gott fragte Kain:“Warum wirst du zornig? Die Sünde lauert vor der Tür deines Herzens und will dich verschlingen. Du mußt Herr über sie sein.“ Eines Tages lockte er Abel auf das Feld und erschlug ihn aus Neid.
Da fragte Gott Kain:“Wo ist dein Bruder Abel?“
Kain antwortete: „Was weiß ich? Soll ich ständig auf meinen Bruder aufpassen?“
Gott sagte: „Hörst du nicht, wie das Blut deines Bruders von der Erde zu mir schreit und Vergeltung fordert?“
Gott bestrafte Kain. Er mußte das fruchtbare Land verlassen und irrte als heimatloser Fremdling umher. Gott versah ihn mit einem Zeichen, damit jeder wußte: Kain steht unter dem Schutz Gottes.
4.
Noah
Gott bestraft die Sünde, er
hält sein Versprechen und verheißt eine Rettung
Die Nachkommen von Adam und Eva kümmerten
sich nicht um das, was recht ist; ihr Denken und Handeln war durch und durch
böse. Gott bereute, dass er sie geschaffen hatte. Nur an Noah hatte der Herr
Freude. Alle anderen Menschen kümmerten sich nicht um den Willen Gottes.
Da sagte Gott zu Noah: „Ich werde eine Flut über die Erde hereinbrechen lassen, in der alles Leben umkommen soll. Aber du sollst gerettet werden. Bau dir ein Schiff aus Holz und dichte es mit Pech ab. Noah predigte und warnte die Menschen vor der kommenden Flut. Sie lachten Noah aus und verspotteten Gott.
Noah tat alles, was Gott ihm befohlen hatte. Dann sagte der Herr zu ihm: „Nimm von allen Tieren Paare in das Schiff, damit sie mit dir und deiner Familie gerettet werden.“ Noah machte alles genau, wie der Herr es befohlen hatte, ging mit seiner Familie und den Tieren in das Schiff und Gott schloß die Tür des Schiffes.
Vierzig Tage und Nächte regnete es ununterbrochen. Die Schleusen des Himmels öffneten sich und die Quellen der Tiefe brachen aus der Erde hervor. Alles was auf der Erde gelebt hatte, ertrank. Nur Noah und alle, die bei ihm im Schiff waren, wurden gerettet. Sie waren länger als ein Jahr in dem Schiff. Langsam fiel das Wasser und die Erde wurde trocken.
Da sagte Gott zu Noah: „Verlaß das Schiff mit deiner Familie und den Tieren.“ Noah brachte ein Brandopfer, um Gott für seine Rettung zu danken. Gott setzte einen Regenbogen in die Wolken zum Zeichen, dass er nicht wieder die Erde mit einer Flut vernichten würde.
5. Sodom und Gomorra
Gott haßt die Sünde und
bestraft die Sünder
Es gab zwei Städte – Sodom und Gomorra, die
äußerst gottlos waren. In Sodom lebte ein rechtschaffener Mann namens Lot, mit
seiner Frau und seinen zwei Töchtern. Sie waren
Sünder, aber gehörten nicht zu den Gottlosen in der Stadt.
Wegen der Sünde in den Städten entschied Gott, Sodom und Gomorra zu zerstören. Gott wußte, dass Lot ein rechtschaffener Mann war und wollte ihn retten. Er sandte zwei Engel nach Sodom, um Lot zu warnen die Stadt zu verlassen, da sie am Morgen zerstört würde.
Die gottlosen Männer der Stadt kamen nachts zu Lots Haus und wollten die Engel angreifen. Die Engel schlugen die Männer von Sodom mit Blindheit.
Als nun die Morgenröte aufging flohen Lot, seine Frau und seine beiden Töchter aus der Stadt. Die Engel drängten sie zur Eile und geboten ihnen: „Bleibt nicht stehen und schaut nicht zurück..“
Lot und seine Töchter wurden gerettet, weil Gott ihnen gnädig war. Lots Frau aber schaute zurück, da erstarrte sie zu einer Salzsäule. Gott vernichtete die sündhaften Städte und ihre Einwohner mit Schwefel und Feuer.
6. Abraham und Isaak
Gott hat einen Plan
Es gab einen rechtschaffenen Mann, der hieß
Abram. Gott erwählte ihn, weil er ein frommer Mann war und ihm vertraute. Abram
(Abraham) und seine Frau Sarai (Sara) waren kinderlos.
Gott sagte zu Abram: “Verlaß deine Heimat, deine Sippe und die Familie deines Vaters und zieh in ein Land, das ich dir zeigen werde! Ich will dir viele Nachkommen schenken und dich zum Vater eines mächtigen Volkes machen. Alle Menschen auf Erden sollen in dir gesegnet werden.“
Abram glaubte Gott und zog aus, aber er wurde ein alter Mann, ohne dass seine Frau ein Kind bekam. Sarai war längst zu alt, um Kinder zu bekommen.
Ungefähr zu der Zeit, als Sodom und Gomorra zerstört wurden, kamen Engel zu Abram und sagten ihm, dass er innerhalb eines Jahres einen Sohn haben würde. Abram und Sarai lachten, weil sie beide sehr alt waren. Mit dieser Verheißung wurden ihre Namen zu Abraham und Sara geändert.
Der Herr vergaß Sara nicht; er schenkte ihr, was er versprochen hatte. Sie wurde schwanger und gebar Abraham einen Sohn, den sie Isaak (er lacht) nannten. Sie liebten ihren einzigen Sohn sehr.
Als Isaak größer geworden war, stellte Gott Abraham auf die Probe. Er sollte Isaak, seinen geliebten Sohn, nehmen und ihn auf einem bestimmten Berg dort als Brandopfer darbringen. Abraham war gehorsam. Er bereitete alles vor und machte sich früh am nächsten Morgen mit seinem Sohn und zwei Knechten auf den Weg.
Isaak fragte: „Vater, Feuer und Holz haben wir, aber wo ist das Lamm für
das Opfer?“ Abraham antwortete: „Gott wird schon für ein Opferlamm sorgen!“
Sie kamen an den richtigen Ort. Abraham baute den Altar, legte das Holz darauf. Dann fesselte er Isaak und legte ihn auf den Altar und griff nach dem Messer, um ihn zu töten. Da rief der Engel des Herrn vom Himmel: „Tue dem Jungen nichts zuleide! Jetzt weiß ich, dass du Gott gehorsam bist.“
Abraham schaute auf und sah einen Schafbock, der sich mit seinen Hörnern im Gestrüpp verfangen hatte. Dieses Tier opferte er anstelle seines Sohnes auf dem Altar. Er nannte den Ort: „Der Herr sorgt vor.“
Gott bestätigte alle Verheißungen an Abraham: den Besitz des Landes, zahlreiche Nachkommen und den Segen, der durch sein Geschlecht auf alle Völker kommen sollte. Isaak wuchs auf und hatte Kinder und Enkelkinder.
7. Ägypten
Gott hält seine Versprechen und
segnet die, die an ihn glauben
Die Nachkommen Abrahams zogen nach Ägypten,
um der Hungersnot zu entfliehen. Der gutgesinnte Pharao gab ihnen Besitz am
besten Ort des Landes. Dort lebten sie für 400 Jahre.
Abrahams Nachkommen, das Volk Israel, vermehrte sich so stark, dass der neue ägyptische Pharao befürchtete, sie könnten ihnen gefährlich werden. Er unterdrückte sie durch Zwangsarbeit. Sie mußten harte Feldarbeit verrichten, Lehmziegel herstellen und dem Pharao zwei Vorratsstädte bauen. Aber je mehr die Ägypter das Volk Israel unterdrückten, desto stärker mehrte es sich und breitete sich aus. Da befahl der Pharao, alle neugeborenen Knaben in den Nil zu werfen. Die steigernde Unterdrückung durch den Pharao war äußerst schlimm. Da war Weinen und Wehklagen. Gott hörte das Schreien der Nachkommen Abrahams. Er plante sein Volk, die Israeliten, zu retten und aus Ägypten herauszuführen.
8. Der brennende Busch
Gott ruft Israels künftigen
Retter

Ein schöner, gesunder Junge wurde in eine israelische Familie geboren, die ihn versteckten, weil der Pharao den Befehl gegeben hatte, alle männlichen Nachkommen zu töten. Als sie ihren Sohn nicht länger verbergen konnten, legten sie ihn in ein Kästchen aus Binsen und setzten es ins Schilf am Ufer des Nils. Da kam des Pharaos Tochter an den Nil, um zu baden. Sie sah das Kästchen mit dem weinenden kleinen Jungen. Pharaos Tochter adoptierte ihn als ihren Sohn und gab ihm den Namen Mose.
Als Mose erwachsen war, ging er einmal zu seinen Brüdern, den Israeliten, hinaus und sah, wie schwer sie arbeiten mußten. Er kam gerade dazu, als ein Ägypter einen Israeliten totschlug. Da erschlug Mose den Ägypter. Als der Pharao von dem Vorfall erfuhr, floh Mose in das Land Midian. Dort lebte er lange Zeit als Schafhirte.
Eines Tages, als Mose die Schafe hütete, sah er einen brennenden Dornbusch, der jedoch nicht verbrannte. Als Mose näherkam rief ihn die Stimme Gottes aus dem Busch an: „Mose, zieh deine Schuhe aus. Denn du stehst auf heiligem Boden.“ Weiter sagte Gott zu Mose: „Du sollst mein Volk, die Israeliten, aus Ägypten herausführen.“
Mose fürchtete sich und machte Einwendungen. Gott zeigte ihm Wunder, indem er seinen Stock in eine Schlange und seine gesunde Hand in eine aussätzige verwandelte. Mose vertraute Gott und machte sich auf den Weg nach Ägypten.
Er rief die Ältesten Israels zusammen und sagte ihnen: „Der Gott eurer Vorfahren hat euer Elend gesehen und beschlossen, euch aus diesem Land herauszuführen in das Land, das er Abraham versprochen hat.“
Dann ging Mose zu dem Pharao von Ägypten und forderte von ihm, die Israeliten ziehen zu lassen. Gott ist allmächtig. Weil der Pharao sich starrsinnig zeigte, sandte Gott zehn Plagen. Bei der letzten Strafe starben alle Erstgeborenen in Ägypten.
Gott verschonte die Israeliten, weil sie Blut an ihre Türpfosten gestrichen hatten. Noch in derselben Nacht drängte der Pharao die Israeliten auszuziehen. Die Israeliten waren reisefertig und folgten Mose durch die Wüste unter dem Schutz Gottes.
9. Die zehn Gebote
Gott sucht Gehorsam
Das Volk Israel, Abrahams Nachkommen, verließ
in geordneten Scharen das ägyptische Land. Die Ägypter bereuten ihren
Entschluß, und sie verfolgten die Israeliten mit ihrer ganzen Streitwagenmacht.
Die Israeliten lagerten am Meer als die Armee sie einholte. Sie bekamen große Angst und schrien zum Herrn um Hilfe. Gott teilte das Wasser und die Israeliten gingen trockenen Fußes mitten durchs Meer. Die Ägypter jagten hinter ihnen her, aber Gott ließ das Wasser wieder zurück strömen und die ganze Armee ertrank. Das Volk wurde mit Furcht und Staunen erfüllt, und sie faßten festes Vertrauen zu Gott und seinem Diener Mose.
Auf dem Weg zum verheißenen Land versorgte Gott das Volk in der Wüste mit Brot und Wasser, aber die Leute beklagten sich.
Mose stieg auf den Berg Sinai und Gott gab ihm dort die Gebote für das Volk. Er schrieb sie auf zwei Steintafeln und gab sie Mose.
1. Ich bin der Herr, dein Gott! Du sollst keine anderen Götter neben mir haben.
2. Du sollst dir kein Gottesbild machen...
3. Du sollst den Namen des Herrn nicht missbrauchen...
4. Vergiss nicht den Tag der Ruhe...
5. Ehre deinen Vater und deine Mutter...
6. Du sollst nicht töten.
7. Du sollst nicht ehebrechen.
8. Du sollst nicht stehlen.
9. Du sollst nicht falsch Zeugnis reden...
10. Du sollst nicht begehren, was einem andern gehört...
Mose blieb viele Tage auf dem Berg und das Volk glaubte, er wäre tot. Sie gossen ein goldenes Stierbild, beteten es an und brachten ihm Opfer und sagten: Das ist dein Gott, Israel, der dich aus Ägypten geführt hat.
Als Mose vom Berg herunterkam und sah, wie schändlich das Volk gehandelt hatte wurde er zornig. Er warf die geschriebenen Gesetzestafeln auf den Boden. Die Anbeter des goldenen Kalbes ließ er töten. Mose fertigte neue Steintafeln an und Gott schrieb noch einmal die zehn Gebote darauf.
(Die Leute wurden getötet, weil sie nicht auf Gott hörten. Er will, dass wir ihm gehorchen. So sehr Gott uns auch liebt, Sünde muß bestraft werden.)
10. Die eherne Schlange
Gott ist gnädig und verschafft einen Weg der
Rettung. Er fordert, dass wir nach
seinem Willen handeln.
Während der Wüstenwanderung beklagte sich das
Volk immer wieder und lehnte sich gegen Mose und Gott auf. Als das Volk an die
Grenze des versprochenen Landes kam, sandte Mose Männer aus, um es zu erkunden.
Die Kundschafter lobten das fruchtbare Land, aber fürchteten sich vor der
starken Bevölkerung. Das Volk vertraute Gott nicht mehr und weigerte sich, in
das verheißene Land zu ziehen. Als Strafe wollte Gott das ganze Volk ausrotten,
aber Mose bat für das Volk und Gott war gnädig. Gott sagte: „Alle die sich
geweigert haben, in das versprochene Land zu ziehen, werden 40 Jahre in der
Wüste umher wandern und dort sterben.“
Während die Israeliten in der Wildnis umher wanderten, wurden sie verdriesslich und murrten gegen Gott. Zur Strafe sandte Gott giftige Schlangen und viele wurden gebissen und starben. Mose betete abermals für das Volk und Gott erhörte sein Gebet. Er gebot Mose eine eherne Schlange anzufertigen und sie oben an einer Stange zu befestigen. Jeder, der gebissen wurde und auf diese Schlange sah, blieb am Leben. Andere, die sich weigerten hinzusehen, starben.
Gott liebte sein Volk. Er versorgte es mit Brot und Wasser. Ihre Kleider und Schuhe trugen sich nicht ab. Die alte Generation starb und die neue wuchs heran. Nach einer 40jährigen Wüstenwanderung brachte Gott sein Volk in das versprochene Land. Sie nahmen es in Besitz und lebten in dem Land für viele Jahre.
11. Die Geburt Jesu
Gott hält sein Versprechen und
sendet den Weltheiland
Die Propheten zeugten von einem Retter, der
sein Volk von ihren Sünden retten würde.
Im Lande Israel lebte ein Mann namens Josef, ein Nachkomme Abrahams, der mit einer jungen Frau namens Maria verlobt war. Aber bevor die beiden die Ehe eingegangen waren geschah es, dass Maria durch die Wirkung des heiligen Geistes ein Kind erwartete. Josef dachte daran, sich stillschweigend von Maria zu trennen.
Ein Engel erschien Josef im Traum und sagte zu ihm: „Scheue dich nicht, Maria zu dir zu nehmen! Denn das Kind, das sie erwartet, kommt vom Geist Gottes. Sie wird einen Sohn gebären, dem sollst du den Namen Jesus geben.“ Als Josef erwachte, tat er wie ihm der Engel befohlen hatte. Er hatte aber keinen ehelichen Verkehr mit Maria bis zur Geburt ihres Sohnes.
Zu jener Zeit ordnete Kaiser Augustus an, dass alle Bewohner des römischen Reiches sich schätzen ließen. Auch Josef und Maria machten sich auf den Weg nach Bethlehem, den Ort ihrer Vorfahren, um sich schätzen zu lassen. Und als sie dort waren brachte sie einen Sohn zur Welt, ihren Erstgeborenen, in einem Stall, denn sie konnten keine andere Unterkunft finden.
Engel brachten den Hirten auf dem Felde die frohe Nachricht: „Heute ist euch der Heiland geboren – Christus, der Herr!“
Die Hirten gingen und fanden Maria und Josef und das Kind in der Futterkrippe. Sie priesen und lobten Gott für alles, was sie gehört und gesehen hatten.
Die Eltern brachten das Kind in den Tempel nach Jerusalem, um es Gott zu weihen. Zur gleichen Zeit kam ein alter, frommer Mann namens Simeon in den Tempel. Er wartete auf die Rettung Israels. Gott hatte ihm die Gewißheit gegeben, er werde nicht sterben, bevor er den versprochenen Retter mit eigenen Augen gesehen habe. Eine alte Witwe namens Hanna kam auch hinzu. Auch sie wartete auf den Erlöser. Simeon und Hanna priesen Gott und sprachen über das Kind zu allen, die auf den versprochenen Retter warteten.
Als Jesus zwölf Jahre alt war nahmen die Eltern ihn zum erstenmal mit nach Jerusalem zum Passahfest. Nach den Feiertagen machten sie sich wieder auf den Heimweg, aber Jesus blieb ohne Wissen seiner Eltern in Jerusalem. Als sie Jesus nicht unter den Pilgern fanden, kehrten sie nach Jerusalem zurück und entdeckten Jesus im Tempel bei den Gesetzeslehrern. Er hörte ihnen zu und diskutierte mit ihnen. Alle staunten über sein Verständnis und seine Antworten. Jesus kehrte mit seinen Eltern nach Nazaret zurück und gehorchte ihnen willig.
12. Die Taufe Jesu
Jesus beginnt sein Wirken
Johannes war in der Wüste, als Gott ihm gebot
öffentlich aufzutreten. Johannes machte sich auf, durchzog die ganze Gegend am
Jordan und verkündigte: „Laßt euch taufen und fangt ein neues Leben an, dann
wird Gott euch eure Schuld vergeben!“
Die Menschen kamen in Scharen zu Johannes, um sich von ihm taufen zu lassen. Er war nicht der Retter sondern nur die Stimme in der Wüste, die den Retter ankündigen sollte. Seine Aufgabe war es, Jesus offenbar zu machen und ihn zu taufen.
ss,sss
Um diese Zeit kam Jesus und ließ sich von Johannes im Jordan taufen. Als Jesus aus dem Wasser stieg kam der Geist Gottes auf ihn herab und eine Stimme vom Himmel sagte: „Du bist mein Sohn, dir gilt meine Liebe, dich habe ich erwählt.“
Jesus war ungefähr 30 Jahre alt als er sein Wirken begann.
(Auf diese Weise beginnen wir unseren Weg mit Gott.)
Nach Jesu Erdenleben traf ein Nachfolger Jesu namens Phillipus einen Mann aus Afrika. Dieser las das Wort Gottes, verstand aber nicht was er las. Phillipus verkündete dem Afrikaner die Gute Nachricht von Jesus. Dieser glaubte und wollte getauft werden. Philippus stieg mit dem Afrikaner ins Wasser und taufte ihn.
(Jesus zeigt uns was recht ist, und wir gehorchen ihm und tun was recht ist. Zuerst kommt der Glaube an Jesus und dann folgt die Taufe.)
13. Die Stillung des Sturmes
Jesus hat Macht über die Natur
Nachdem Jesus getauft war kamen viele
Menschen zu ihm. Sie wollten ihn hören und sich von ihren Krankheiten heilen
lassen. Jesus wählte zwölf Jünger, die ständig bei ihm sein sollten.
Einmal lehrte und heilte Jesus viele Menschen den ganzen Tag lang.
Am Abend stieg er mit seinen Jüngern in ein Boot, um ans andere Ufer zu fahren. Jesus schlief hinten im Boot auf einem Kissen. Es erhob sich ein großer Sturm und die Wellen schlugen in das Boot. Die Jünger weckten Jesus und riefen: „Kümmert es dich nicht, dass wir untergehen?“ Da stand Jesus auf, bedrohte den Wind und sprach zu der tobenden See: „Schweig, sei still!“ Der Wind legte sich, und es wurde ganz still. Jesus sprach zu ihnen: „Was seid ihr so furchtsam? Habt ihr noch keinen Glauben?“
Da befiel sie große Furcht, und sie fragten sich: „Was ist das für ein Mensch, dass ihm sogar Wind und Wellen gehorchen!“
(Jesus zeigte den Jüngern, dass er göttliche Macht über die Natur hat.)
Sie brachten das Boot an das andere Ufer des Sees.
14. Jesus heilt einen besessenen Mann
Jesus hat Macht über böse Geister

In der letzten Geschichte stillte Jesus einen schweren Sturm. Als Jesus am anderen Ufer des Sees aus dem Boot stieg, lief ihm aus den Grabhöhlen ein Mann entgegen, der von einem bösen Geist besessen war. Er hauste dort; niemand konnte ihn bändigen, nicht einmal mit Ketten. Schon von weitem sah er Jesus und lief zu ihm hin. Er warf sich vor ihm nieder und schrie laut: „Jesus, du Sohn Gottes, des Allerhöchsten, was willst du von mir?“
Jesus fragte: „Wie heißt du?“ Und er antwortete: „Legion heiße ich, denn wir sind viele.“ Und er bat Jesus sehr, dass er sie nicht aus der Gegend vertreibe.
In der Nähe weidete eine große Schweineherde am Berghang. Die bösen Geister baten: „Laß uns doch in die Schweine fahren!“ Jesus erlaubte es ihnen. Sie verließen den Mann und fuhren in die Schweine, und die ganze Herde stürzte in den See und ertrank.
Als die Leute aus der Stadt hörten was geschehen war, kamen sie zu Jesus und sahen den Mann wie er da saß, ordentlich angezogen und bei klarem Verstand. Da befiel sie große Furcht und sie drängten Jesus ihr Gebiet zu verlassen.
Als Jesus in das Boot trat wollte der Geheilte mit Jesus gehen. Aber Jesus erlaubte es ihm nicht, sondern sagte: „Geh zurück zu deinen Angehörigen und verkündige, welch große Wohltat dir der Herr getan und wie er sich deiner erbarmt hat.“ Er ging und erzählte überall, was Jesus für ihn getan hatte. Und alle staunten.
15. Die Auferweckung der Tochter des Jairus
Jesus hat Macht über den Tod
Jesus kam wieder ans andere Seeufer zurück.
Bald umringte ihn eine große Menschenmenge. Da kam ein Synagogenvorsteher
namens Jairus zu ihm. Er fiel vor Jesus nieder und bat ihn sehr: „Meine kleine
Tochter ist totkrank; bitte, komm und leg ihr die Hände auf, damit sie gesund
wird und am Leben bleibt!“ Jesus ging mit ihm.
Boten kamen aus dem Haus des Synagogen-Vorstehers und sagten zu Jairus: „Bemühe den Meister nicht weiter, deine Tochter ist gestorben.“
Jesus sprach zu dem Vorsteher: „Fürchte dich nicht, glaube nur!“
Als sie beim Haus des Vorstehers ankamen, sah Jesus schon die aufgeregten Menschen und hörte das Klagegeschrei. Jesus sagte: „Was soll der Lärm? Warum weint ihr? Das Kind ist nicht tot – es schläft nur.“ Sie lachten ihn aus, aber Jesus schickte alle, bis auf die Eltern des Mädchens und drei seiner Jünger, aus dem Haus.
Dann ging er in den Raum, wo das Kind lag. Er nahm es an der Hand und sagte: „Steh auf, Mädchen!“ Das Mädchen stand sofort auf und ging umher. Aber Jesus verbot ihnen nachdrücklich, es andern weiterzuerzählen. Dann sagte er: „Gebt dem Kind etwas zu essen!“
(Das Mädchen war kein Geist oder eine wandelnde Leiche. Was wäre wohl deine Reaktion gewesen, wenn du zu einer Beerdigungsfeier gegangen wärest und so etwas wäre dort geschehen!)
16. Die Speisung der Fünftausend.
Jesus kümmert sich um die Bedürfnisse der
Menschen

Immer mehr Menschen folgten Jesus. Sie wollten ihn hören. Sie wollten geheilt werden. Es war ein ständiges Kommen und Gehen, so dass sie manchmal nicht Zeit zum Essen hatten. Jesus und seine Jünger stiegen in ein Boot und fuhren an eine einsame Stelle, um ein wenig ausruhen zu können. Aber man sah sie abfahren und die Menge lief voraus und erwartete Jesus und seine Jünger an der Landestelle.
Jesus hatte Mitleid mit den Menschen, denn sie waren wie Schafe, die keinen Hirten haben. Darum sprach er lange zu ihnen. Als es Abend wurde, waren die Menschen hungrig. Die Jünger sagten zu Jesus:„Sende sie fort, damit sie sich in der Umgebung Brot kaufen.“
Jesus antwortete: „Gebt doch ihr ihnen zu essen!“ Und sie sprachen: „Sollen wir denn hingehen und für 200 Silbergroschen Brot kaufen?“ Jesus fragte sie: „Wieviel Brote habt ihr?“ Die Jünger schauten nach und fanden fünf Brote und zwei Fische.
Die Leute setzten sich in Gruppen aufs Gras. Jesus dankte Gott für die fünf Brote und zwei Fische und brach sie in Stücke. Die Jünger verteilten das Essen und alle wurden satt. Sie füllten noch zwölf Körbe mit dem, was von den Broten und Fischen übrigblieb. Die an der Mahlzeit teilgenommen hatten, waren etwa fünftausend Mann, ohne Frauen und Kinder.
Als nun die Menschen das Wunder sahen, wollten sie Jesus zum König machen. Aber Jesus verließ die Stätte allein und ging auf den Berg, um zu beten.
17. Jesus heilt einen Blindgeborenen
Jesu
Macht über Krankheiten
Als Jesus den Tempel verließ sah er einen
Mann, der von Geburt blind war. Die Jünger fragten Jesus: „Wer ist schuld, dass
er blind geboren wurde?“
Jesus antwortete: „Er ist blind, damit Gottes Macht an ihm sichtbar wird.“ Jesus spuckte auf den Boden, machte daraus einen Brei und strich den Brei auf die Augen des Blinden. Jesus befahl ihm: „Geh zum Teich Siloah und wasche dich!“ Da ging er hin, wusch sich und kam sehend zurück.
Die Leute, die ihn früher als Bettler gesehen hatten, sprachen: „Ist dieser nicht der blinde Bettler?“
Einige sagten: „Das ist er.“ Andere meinten: „Nein, er ist ihm nur ähnlich.“ Er selbst aber sagte: „Ich bin es!“ „Wieso kannst du auf einmal sehen?“ fragten sie ihn. Er erzählte ihnen was Jesus getan hatte und wie er sehend wurde.
Sie brachten den Mann, der blind gewesen war, vor die Pharisäer (geistliche Führer). Es war aber ein Sabbat als Jesus den Brei machte und den Blinden heilte.
Da fragten ihn auch die Pharisäer, wie er sehend geworden sei. Er erzählte ihnen: „Der Mann strich einen Brei auf meine Augen, ich wusch mich und kann jetzt sehen.“
Die Meinung der Pharisäer war geteilt. Einige sagten: „Der Mann hält nicht die Sabbatvorschriften, er kann nicht von Gott kommen.“ Andere: „Wie kann ein Sünder solche Taten vollbringen.“
Da fragten die Pharisäer den Geheilten was er von ihm hält. „Er ist ein Prophet.“ antwortete der Mann. Die führenden Männer behaupteten Jesus sei ein Sünder. „Ob er ein Sünder ist oder nicht, dass weiß ich nicht,“ erwiderte der Mann. „Ich war blind und er hat mich sehend gemacht! Käme dieser Mann nicht von Gott, so wäre er dazu nicht fähig gewesen.“
Später fand Jesus den Geheilten und fragte ihn: „Glaubst du an den Sohn Gottes?“ Er antwortete: „Wer ist’s? Dass ich an ihn glaube.“ Jesus sagte : „Du siehst ihn ja, er spricht mit dir.“ Er aber sprach: „Herr, ich glaube,“ und betete ihn an.
18. Das Abendmahl
Jesus
dient seinen Jüngern und die Gedächtnisfeier
Jesus kehrte wieder nach Jerusalem zurück und
lehrte jeden Tag im Tempel. Die Menschen warteten schon früh am Morgen und
wollten ihn hören. Die führenden Priester und Gesetzeslehrer waren neidisch auf
Jesus und suchten nach einer Möglichkeit, ihn ohne Aufsehen zu verhaften.
Jesus wußte, dass er diese Welt bald verlassen würde. Er und seine Jünger kamen zusammen, um das Passahmahl miteinander zu feiern. Jesus stand vom Tisch auf, legte sein Obergewand ab, band sich ein Tuch um. Er nahm eine Schüssel Wasser und fing an, seinen Jüngern die Füße zu waschen und mit dem Tuch abzutrocknen. Dann fragte er sie: „Begreift ihr, was ich eben für euch getan habe? Wenn ich, euer Herr und Meister, euch die Füße gewaschen habe, so sollt auch ihr euch untereinander die Füße waschen. Ich habe euch ein Beispiel gegeben, damit auch ihr so handelt, wie ich an euch gehandelt habe. Ein Diener ist nicht größer als sein Herr.“
Jesus gab ihnen ein neues Gebot, dass sie sich untereinander lieben sollten. Dann wurde Jesus sehr traurig und sagte: „Einer von euch wird mich verraten.“ Er identifizierte Judas als seinen Verräter. Judas stand auf und ging sofort in die Nacht hinaus.
Während der Mahlzeit nahm Jesus Brot, dankte Gott, brach es in Stücke und gab es seinen Jüngern und sagte: „Nehmt, das ist mein Leib, der für euch gegeben wird; das tut zu meinem Gedächtnis.“ Dann nahm er den Kelch, dankte und gab ihnen den; und sie tranken alle daraus. Und er sprach zu ihnen: „ Dieser Kelch ist der neue Bund in meinem Blut, das tut sooft ihr daraus trinkt, zu meinem Gedächtnis.“
Und als sie den Lobgesang gesungen hatten, ging Jesus mit den elf Jüngern aus der Stadt hinaus, um zu beten.
19. Jesu Gefangennahme und Kreuzigung
Er gab sein Leben für uns

Nach dem letzten Abendmahl gingen Jesus und seine Jünger aus der Stadt hinaus in einen Garten, um zu beten. Da kam Judas mit einem Trupp von Männern, die Jesus gefangen nahmen. Sie führten ihn ab und brachten ihn in das Haus des Obersten Priesters. Die Männer, die Jesus bewachten, trieben ihren Spott mit ihm.
Die führenden Priester und der ganze Rat versuchten, Jesus durch Zeugenaussagen zu belasten, damit sie ihn zum Tode verurteilen könnten; aber es gelang ihnen nicht.
Früh am Morgen fesselten sie Jesus und brachten ihn zum Prokurator Pilatus. Pilatus verhörte ihn und fand ihn unschuldig. Aber die führenden Männer und die aufgewiegelte Menschenmenge schrien: „Kreuzige ihn.“
Schließlich gab Pilatus nach, ließ Jesus auspeitschen und befahl ihn zu kreuzigen. Als die Soldaten Jesus genug verspottet hatten, führten sie ihn aus der Stadt hinaus. Sie brachten Jesus an die Stelle, die Golgatha heißt. Dort wollten sie ihm Wein geben, aber Jesus nahm ihn nicht. Sie nagelten ihn ans Kreuz und verteilten untereinander seine Kleider.
Von zwölf Uhr mittags bis um drei Uhr kam eine Dunkelheit über das ganze Land.
Jesus sagte : „Es ist vollbracht.“ Dann neigte er den Kopf und starb.
( Jesus erduldete die Strafe für die Sünden der ganzen Welt. Jesus, der Unschuldige, nahm die Strafe für jeden Menschen auf sich. Alle, die an ihn glauben, empfangen Vergebung und ewiges Leben.)
20. Die Auferstehung
Jesus, der Überwinder des Todes
Ein angesehener Mann, der auch ein Jünger
Jesu war, ging und bat Pilatus um den Leichnam Jesu. Dann nahm er den Toten vom
Kreuz, band ihn in Leinentücher mit wohlriechenden Ölen und legte ihn in ein
neues Felsengrab. Vor die Öffnung wurde ein großer Stein gewälzt und Soldaten
bewachten das Grab. Dies geschah am Freitag, unmittelbar vor Beginn des
Sabbats.
Am Sonntagmorgen gingen die Frauen mit Salben, die sie zubereitet hatten zum Grab. Als sie zur Grabhöhle kamen waren die Soldaten nicht mehr da und der Stein war weggerollt. Die Frauen gingen in die Grabhöhle, aber der Leichnam Jesu war nicht mehr da. Plötzlich sahen sie zwei Engel, die fragten: „Was sucht ihr den Lebenden bei den Toten? Er ist nicht hier, er ist auferstanden.“
Jesus lebt, er hat den Tod überwunden.
Die Frauen verließen das Grab und gingen zu den Jüngern, um ihnen alles zu berichten. Einige liefen zum leeren Grab und waren verwundert. Später erschien Jesus seinen Jüngern. Er zeigte ihnen seine durchbohrten Hände und Füße und aß mit ihnen. Dann öffnete er ihnen das Verständnis, so dass sie die Schrift verstanden.
Er beauftragte sie, allen Menschen die frohe Botschaft von der Umkehr zu Gott und der Vergebung der Sünden zu verkünden. Er versprach ihnen die Kraft des Heiligen Geistes, der sie befähigen wird, überall als seine Zeugen aufzutreten.
Eines Tages nahm Jesus außerhalb der Stadt Abschied von seinen Nachfolgern und wurde vor ihren Augen in den Himmel aufgenommen. Die Jünger kehrten voller Freude nach Jerusalem zurück und priesen Gott.
21. Er wartet
Jesus lebt und Menschen können Gott durch ihn
ehren
· Wir sind alle Sünder wie Adam und Eva, Kain und Abel usw.
· An der Geschichte Noahs und Sodom und Gomorras sahen wir, dass Gott Sünde haßt. Er bestraft Sünder.
· An der Geschichte von Adam und Eva, Kain und Abel, Noah und Mose sahen wir, dass Gott denen gnädig ist, die er liebt.
· Vor langer Zeit versprach Gott Abraham, dass alle Menschen der Erde ihn (Gott), durch einen seiner Nachkommen (Jesus) ehren würden. Die Nachfolger Abrahams sind das Volk Gottes.
· Gott wußte, dass alle Menschen sündigen und ihn nicht ehren würden.
· Gott sandte einen Erlöser, der die Strafe für die Sünden aller Menschen auf sich nahm.
· Lange vor Jesu Geburt verkündigten Propheten, dass er kommen und sein Leben für viele hingeben würde.
· Jesus ist der Erlöser. Der verheißene Christus (Messias).
· Jesus kam. Er hatte Vollmacht über die Natur. Er hatte Vollmacht über das Böse. Er hatte Vollmacht über den Tod.
· Er hatte Vollmacht über Krankheiten. Er hatte Vollmacht und liebte die Menschen. Er ist Gottessohn und Menschensohn.
· Viele Menschen fürchteten sich vor Jesus. Sie waren zufrieden mit ihrer Religion und ihren Traditionen. Sie liebten die Macht, die sie durch ihre Religion über andere Menschen hatten. Sie fürchteten sich vor Änderungen.
· Sie waren neidisch auf Jesus, nahmen ihn gefangen und töteten ihn. Jesus wußte, dass er dies leiden würde. Er kündigte es im voraus an und sagte seinen Nachfolgern, dass er die Macht über seinen eigenen Tod hatte.
· Als Beweis stand Jesus am dritten Tag von den Toten auf.
· Jesus lebt. Er ist der Erste und der Letzte. Er sagt: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater denn durch mich.“ (Johannes 14,6)
· Die Bibel sagt: „Ohne Glauben kann man Gott nicht gefallen.“ (Hebräer 11,6) Die Bibel sagt: „Alle die an Jesus glauben – ihn annehmen, denen gibt er Macht Gottes Kinder zu werden.“ (Johannes 1,12)
· Willst du jetzt an Jesus glauben? Er wartet, dass du ihm dein Leben anvertraust. Er wartet, dass du ihm deine Sünden bekennst und ihn als Erlöser annimmst. Du schaffst das nicht allein, aber Jesus wird dich zu einer neuen Person machen.
· Dann erst kannst du Gott ehren. (Römer 15,9)
· Jesus wartet. Jeder, der ihm die Herzenstür öffnet, kann ihm folgen. (Offenbarung 3,20)
Liebe Freunde,
Nachdem Sie die Geschichte von Jesus gelesen haben, mögen einige Fragen aufsteigen: z.B. Wer ist ein Christ? Wie weiß ich, dass ich „erlöst“ bin? Was passiert, wenn ich Jesus nicht annehme? Stimmt es, dass ich nur an Jesus zu glauben brauche?
Sie müssen wissen, dass Gott Sie geschaffen hat und alles erhält. Ohne ihn wären Sie gar nichts. Gestehen Sie sich selbst und Gott gegenüber, dass Sie ein Sünder sind.
Die Folgen der Sünde sind körperlicher und geistlicher Tod. Kein Mensch kann vor Gott bestehen. Alle sind vom rechten Weg abgekommen. Sein heiliger Zorn trifft alle, die ihn nicht ehren und seinen Willen mißachten. Keiner tut das Rechte, nicht einmal einer.
Aber Gott hat mit uns Erbarmen und nimmt uns wieder an. Das ist ein reines Geschenk. Durch Jesus Christus hat er uns aus der Gewalt der Sünde befreit. Sein Blut, das am Kreuz vergossen wurde, bringt Frieden mit Gott für alle, die dieses Angebot im Vertrauen annehmen.
Bekennen Sie Ihre Sünden dem Herrn Jesus. Er vergibt und reinigt Sie, wenn Sie ihm Ihre Sünden bekennen. Bitten Sie den Herrn Jesus in Ihr gereinigtes Herz einzuziehen und immer darin als Freund und Erlöser zu wohnen. Die Bibel sagt: Alle, die ihn annehmen, werden zu Gottes Kindern.
Möchten Sie Jesus Christus als Ihren Erlöser und Herrn annehmen? Dann sprechen Sie bitte dieses Gebet: